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Verbindung zwischen
Nervenzellen |
Nervenzelle |
Querschnitt durch das Rückenmark |
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Die
Umschaltstation im Rückenmark leitet Schmerzimpulse |
| ungedämpft weiter |
Wenn die körpereigene Schmerzhemmung gestört ist, bleiben
die dämpfenden Signale vom Gehirn aus. Auch auf der Ebene des
Rückenmarks sind Störungen der Schmerzhemmung möglich. Dann werden
die Schmerzimpulse ungebremst umgeschaltet und zum Gehirn
weitergeleitet. |
Bestimmte
Nervenzellen im Rückenmark werden durch starke Schmerzimpulse
besonders intensiv aktiviert. Eine ganze Kaskade biochemischer
Veränderungen sorgt dafür, dass die Zellen überempfindlich werden.
Sie senden dann selbst schwächste Reize als Schmerzsignale weiter. |
Ohne die
schmerzhemmenden Einflüsse wächst die Übertragung chemischer Impulse
zwischen den Nervenzellen. Es werden mehr Botenstoffe produziert. Um
diese aufzunehmen, reagiert die nachgeschaltete Nervenzelle mit
einer größeren Zahl von Bindungsstellen. |
| Außerdem gibt es
Menschen, die aufgrund einer genetischen Veranlagung eine geringer
ausgeprägte Schmerzhemmung haben. Auch in diesem Fall ist die
Schmerzhemmung schwächer, und der Fluss von Schmerzsignalen im
Nervensystem verläuft ungebremst. |
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Schmerzfühler |
Haut mit Schmerzfühler |
Der überreizte
Schmerzfühler |
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Werden
Schmerzfühler (Nozizeptoren) mit Signalen bombardiert, werden sie
empfindlicher. Auch wenn Nerven selbst geschädigt werden, können sie
überaktiv reagieren und senden ständig Schmerzimpulse. |
Der Impuls-Strom zum Rückenmark
verstärkt sich. |