Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

Regionales Schmerzzentrum DGS-Göppingen

Liebe Patientin,
lieber Patient,

wenn Sie bereits seit vielen Jahren an starken Kopf- oder Rückenschmerzen leiden oder sogar schon mehrere schmerzbedingte Operationen hinter sich haben, gibt es Anlass zu neuer Hoffnung. durch die so genannten "Interdisziplinären Schmerzkonferenzen" (ISK). Das Ziel ist es, die Versorgung und die Lebensqualität chronisch schmerzkranker Patienten zu verbessern.

"Interdisziplinär" bedeutet, dass sich Experten verschiedener Fachrichtungen Ihrer Schmerzen annehmen. Zunächst prüft Ihr behandelnder Arzt anhand eines Fragebogens, ob Sie als chronische(r) Schmerzpatient(in) eingestuft werden. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, kann Ihr Arzt Sie zur Vorstellung in der Expertenrunde vorschlagen. Der Moderator, der die ISK organisiert und moderiert, entscheidet dann über Ihre Teilnahme.

Gemeinsam erarbeiten die Fachleute mit Hilfe eines Moderators Therapieempfehlungen, die Ihr Arzt mit Ihnen bespricht und anwendet. In einer Nachbesprechung wird der Erfolg gemessen.

Termine 2008:

Termine 2009:

Zusammensetzung der interdisziplinären Schmerzkonferenzen

Die "Interdisziplinären Schmerzkonferenzen" setzen sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

 

Wer kann teilnehmen?

Berechtigt zur Teilnahme an den "Interdisziplinären Schmerzkonferenzen" sind Versicherte

 

So sind Sie dabei

Wenn die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllt sind, genügt eine Teilnahmeerklärung bei Ihrem behandelnden Arzt. Sprechen Sie ihn auf die "Interdisziplinären Schmerzkonferenzen" an!

Wichtige Bedingung für eine Teilnahme ist die aktive Unterstützung der Therapeuten durch die Schmerzpatienten. Dazu zählen beispielsweise die Beantwortung von Fragen zum Schmerz und das Führen eines Schmerztagebuchs. Nur so wird den Ärzten eine Erfolg versprechende Therapie ermöglicht. Die Antworten werden mit Ihrer Einwilligung in anonymer Form zur wissenschaftlichen Auswertung verwendet.

Ein Eigenanteil für Patientinnen und Patienten wird nicht verlangt. Die Versichertenkarte genügt.

Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen.

Ihr Praxisteam